Maclear-Jahresprüfungen durch die Selbstregulierungsorganisation PolyReg: Weit mehr als nur Geldwäscheprävention
17.02.2026
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Die Schweiz gehört zu den renommiertesten Finanzstandorten der Welt: strenge Aufsicht, hochqualifizierte Fachkräfte und ein regulatorisches Umfeld, das internationalen Maßstäben nicht nur entspricht, sondern diese oft übertriffft. Genau deshalb hat Maclear seinen Hauptsitz in der Schweiz gewählt – um seine Vision des modernen Crowdlendings in einem erstklassigen rechtlichen Rahmen zu verwirklichen. Die hohen Anforderungen kommen dabei allen Beteiligten zugute: Sowohl Kreditnehmer als auch Anleger profitieren von einem Maximum an Sicherheit und Schutz ihrer Rechte und Mittel.
Die Schweizer Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) definiert den rechtlichen Rahmen für Crowdlending-Plattformen über das Gesetz und überlässt es den Selbstregulierungsorganisationen (SROs), detailliertere Vorschriften zu erlassen und deren Einhaltung als Mitgliedschaftsbedingung durchzusetzen. Maclear ist bei PolyReg registriert – einer SRO, die ihre Mitglieder engmaschig überwacht. Das Aufnahmeverfahren ist anspruchsvoll: Bei begründetem Verdacht auf unregelmäßiges Verhalten kann PolyReg jederzeit außerordentliche Prüfungen zusätzlich zu den regulären Audits einleiten.
Die SRO wurde 1999 in Zürich gegründet. Das Schweizer Geldwäschereigesetz (GwG) bildet die Grundlage für einen umfassenden Rechtsrahmen, der auch für Crowdlending-Plattformen gilt. PolyReg verpflichtet seine Mitglieder zur Einhaltung aller gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen – stets mit dem Ziel, die Interessen der Anleger zu schützen.
Die Aufsicht durch die SRO schafft ein sicheres Umfeld für Investoren, indem sie ihren Mitgliedern klare operative, organisatorische und risikobezogene Standards vorschreibt. Konkret müssen Finanzintermediäre unter anderem:
die Identität aller Kreditnehmer und wirtschaftlich Berechtigten feststellen und verifizieren
Transaktionen laufend überwachen und ungewöhnliche oder verdächtige Aktivitäten frühzeitig erkennen
interne Kontrollstrukturen mit eigenen Abteilungen, Beauftragten und Berichtslinien einrichten
alle relevanten Vorgänge für die Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) dokumentieren
Schutzmaßnahmen für Anlegergelder implementieren, einschließlich Verfahren zur Gegensteuerung
Für Crowdlending-Plattformen gelten darüber hinaus zusätzliche Anforderungen. Mitglieder müssen unter anderem:
klare Prozesse für die Aufnahme von Kreditnehmern haben – inklusive Identitätsprüfung und Bonitätsbewertung
Systeme zur Überwachung von Geldflüssen und zur Erkennung risikobehafteter Transaktionen oder plötzlicher Verhaltensänderungen betreiben
Anleger transparent über Verwaltung und Sicherheit ihrer Mittel informieren
jährliche Prüfungen durchführen lassen sowie bei Unregelmäßigkeiten auch unangekündigten Audits standhalten
Durch die Kombination aus risikobasierter Überwachung, verbindlichen internen Kontrollen und außerordentlichen Prüfungen sorgt PolyReg für ein vertrauenswürdiges Ökosystem, in dem Anleger auf Crowdlending-Plattformen sicher investieren können – im Wissen, dass ihre Mittel nach Schweizer Regulierungsstandards beaufsichtigt werden.
Das Aufnahmeverfahren bei PolyReg
Bevor ein Finanzintermediär unter der Aufsicht von PolyReg tätig werden kann, muss er ein mehrstufiges Zulassungsverfahren durchlaufen. Dieses ist darauf ausgelegt, nur seriöse, kompetente und finanziell solide Anbieter auf dem Schweizer Markt zuzulassen. Dass Maclear dieses Verfahren erfolgreich abgeschlossen hat, zeigt, wie hoch die Hürden zum Schutz der Anleger tatsächlich sind.
Finanzielle Solidität
Die SRO prüft die finanzielle Stabilität des Bewerbers und stellt sicher, dass ausreichend Kapital vorhanden ist, um den Betrieb sicher zu führen und allen Verpflichtungen nachzukommen. Dieser Schritt schützt Anleger vor Plattformen, die ihre Mittel überziehen oder schlecht verwalten könnten. Nach Einreichung einer vollständigen Bewerbung dauert es in der Regel zwei bis acht Wochen bis zur Entscheidung.
Überprüfung von Reputation und Integrität
Geschäftsführer, Anteilseigner und andere Schlüsselpersonen werden auf rechtliche Compliance, frühere regulatorische Verstöße und ihre berufliche Reputation hin geprüft. So wird sichergestellt, dass die Verantwortlichen für Anlegergelder eine einwandfreie Vergangenheit haben und kein erhöhtes Risiko für betrügerisches oder fahrlässiges Handeln besteht.
Beurteilung der Managementkompetenz
Erfahrung, Fachkenntnisse und die organisatorische Leistungsfähigkeit des Leitungsgremiums werden geprüft, um sicherzustellen, dass das Unternehmen belastbare Governance-, Risikomanagement- und Geldwäschereibekämpfungsverfahren implementieren kann.
Durch dieses vielschichtige Auswahlverfahren filtert die SRO riskante Anbieter heraus, bevor sie überhaupt Mitglied werden können. Nur Plattformen, die finanzielle Stärke, regulatorische Integrität und operative Kompetenz nachweisen – wie Maclear – werden zugelassen und auf der öffentlichen Mitgliederliste veröffentlicht.
Personalanforderungen
Detaillierte Dokumentation über Leitungsorgane, Geschäftsführung, Mitarbeitende und Agenten ist verpflichtend.
Missbrauchsprävention
Außerordentliche Inspektionen können eingeleitet werden, wenn verdächtige Aktivitäten, Unregelmäßigkeiten oder Verstöße festgestellt werden. Die SRO verfügt zudem über strukturierte Durchsetzungs- und Sanktionsmechanismen: Bei festgestellten Mängeln erhalten Mitglieder Weisungen zur Behebung. Wiederholte oder schwerwiegende Verstöße können Bußgelder, Korrekturmaßnahmen oder sogar den Ausschluss aus dem Verband nach sich ziehen.
Umfassender Anlegerschutz
Schweizer SROs sind deutlich anspruchsvoller als vergleichbare Institutionen in anderen Weltregionen – und das ist symptomatisch für den europäischen Regulierungsansatz im Allgemeinen. Die Mitgliedschaft schafft einen robusten Rahmen, der Anleger in jeder Phase ihrer Beteiligung an Crowdlending-Plattformen schützt. Für Maclear bedeutet das: Anleger sind nicht nur vor illegalen Aktivitäten geschützt, sondern auch vor operativen und finanziellen Risiken, die in weniger regulierten Märkten häufig übersehen werden.
Rechtliche Integrität des Plattformbetriebs
Jedes Mitglied – darunter auch Maclear – unterliegt einer eingehenden Prüfung seiner Corporate Governance, internen Kontrollen und Geschäftspraktiken. Besonderes Gewicht hat dabei die ordnungsgemäße Trennung von Kunden- und Unternehmenskonten. Die SRO schreibt vor, dass Mitgliedsplattformen Anlegergelder auf separaten Konten führen müssen – gemäß dem Schweizer Obligationenrecht –, um eine Vermischung mit den Betriebsmitteln der Plattform zu verhindern. Diese strukturelle Absicherung schützt Anleger selbst im unwahrscheinlichen Fall einer finanziellen oder betrieblichen Schieflage der Plattform.
Weltweiter Maßstab in puncto Strenge
In Jurisdiktionen mit laxer Aufsicht sind Anleger systemischen Risiken ausgesetzt: keine unabhängigen Prüfungen, keine Trennungspflichten, keine umfassende rechtliche Überprüfung. Undurchsichtige Gebührenstrukturen, ungeprüfte Jahresabschlüsse oder gar offener Betrug sind die mögliche Folge.
Maclear zeigt, dass Anlegerschutz bei uns kein Nachgedanke ist – er ist in jeden Aspekt des Betriebs eingebettet. Schweizer und europäische Anleger erhalten damit eine Plattform, der sie vertrauen können.
Interne Kontrollmechanismen und Compliance bei Maclear
Das Engagement von Maclear für die Sicherheit der Anleger endet nicht mit der Zulassung durch PolyReg – es ist tief in den operativen Abläufen des Unternehmens verankert. Die SRO-Aufsicht geht weit über oberflächliche Kontrollen hinaus: Sie untersucht die konkreten Mechanismen, die den täglichen Betrieb steuern.
Kern unserer Prozesse sind klar definierte GwG-Funktionen, besetzt mit erfahrenen Compliance-Beauftragten, die ausschließlich für die Überwachung der Geldwäschereibekämpfung und des Anlegerschutzes zuständig sind. Sie stellen sicher, dass jeder Kreditnehmer ordnungsgemäß geprüft, alle wirtschaftlich Berechtigten transparent identifiziert und Hochrisikoaktivitäten nach risikobasierten Protokollen gemeldet werden. Alle Mitarbeitenden mit GwG-relevanten Aufgaben – von Juniorteams in der Transaktionsüberwachung bis zu Führungskräften beim Kunden-Onboarding – sind vollständig dokumentiert und verifiziert.
PolyReg verlangt nachweislich wirksame interne Kontrollen. Wir erfüllen diese Anforderung durch strikte Berichtslinien, automatisierte Transaktionsüberwachungssysteme und interne Audits, die externe Prüfungen ergänzen. Schulungen sind verpflichtend und fortlaufend, damit alle Mitarbeitenden stets über aktuelle regulatorische Anforderungen, neue Risiken und bewährte Betriebspraktiken informiert sind.
Auch für Agenten und Drittparteien gelten dieselben Standards – sämtliche Dokumentation wird sorgfältig geführt, um bei PolyReg-Audits jederzeit zur Verfügung zu stehen.
Vollständige Transparenz bei Maclear
Transparenz beginnt bei klarer und zugänglicher Berichterstattung. Unser Unternehmen nutzt ein AAA-bis-D-Bewertungssystem, das sich an den Modellen der drei führenden Kreditagenturen orientiert, und gibt Aufschluss über Geldflüsse. Da Darlehen schrittweise und nicht auf einmal ausgezahlt werden, können Anleger den Rückzahlungsfortschritt jedes Kreditnehmers laufend verfolgen – ein weiterer Baustein zur Risikoreduzierung.
Sollte es zu einem Ausfall kommen – bislang gab es bei Maclear genau einen –, steht ein eigens dafür vorgesehener Fonds bereit, um Verluste kurzfristig abzudecken. Darüber hinaus sichern Sicherheiten etwaige Restbeträge nach einem gerichtlichen Verfahren langfristig ab. Für jede Kreditvergabephase werden detaillierte Statistiken bereitgestellt und automatisch aktualisiert.
Risikominimierung
Maclear empfiehlt Streuung als zentrale Anlagestrategie und rät Investoren, ihr Kapital auf mehrere Kreditnehmer und Projekte zu verteilen, um Konzentrationsrisiken zu minimieren. Hierfür stehen Tools zur Überwachung der Portfolioallokation sowie Warnmeldungen bei ungewöhnlichen oder risikobehafteten Kreditnehmeraktivitäten zur Verfügung.
Darüber hinaus pflegen wir offene Kommunikationskanäle zwischen Anlegern und unserem Compliance- und Support-Team. Fragen zu Kreditnehmerprofilen, Transaktionsprozessen oder Schutzmaßnahmen für Anlegergelder werden zeitnah beantwortet – damit Investoren die bestehenden Sicherheitsmechanismen vollständig verstehen. Dieser Ansatz erfüllt nicht nur die strengen Anforderungen von PolyReg, er übertrifft sie.
Fazit
Unsere Mitgliedschaft bei PolyReg steht für höchste Standards in der Crowdlending-Aufsicht – in der Schweiz und in Europa. Von einem anspruchsvollen mehrstufigen Aufnahmeverfahren über Jahresprüfungen bis hin zu außerordentlichen Audits bei Unregelmäßigkeiten zeigt Maclear: Anlegerschutz ist für uns keine regulatorische Pflichtübung, sondern ein grundlegendes Prinzip unserer Geschäftstätigkeit. Durch transparente Berichterstattung, kontinuierliches Risikomanagement und robuste interne Kontrollen sind unsere Anleger stets bestens informiert und können fundierte Investmententscheidungen treffen.
Unser Beispiel verdeutlicht, wie die Schweizer Selbstregulierung – kombiniert mit einer gelebten Transparenzkultur und einer konsequenten Anlegerorientierung – ein Crowdlending-Umfeld schafft, in dem Investoren mit Zuversicht agieren können. In einer Branche, in der Vertrauen alles ist, beweist das Modell von Maclear: Strenge Standards, laufende Überwachung und der Wille zur Transparenz sind das Fundament eines sicheren und nachhaltigen Investitionsökosystems.