Warum die Schweiz zur Spitzenklasse im globalen Crowdlending gehört
26.02.2026
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Die Schweiz genießt seit Langem den Ruf einer Hochburg der Stabilität und Sicherheit. Zugleich setzt sie einige der anspruchsvollsten Standards und Anforderungen für alle durch, die innerhalb ihrer Grenzen tätig sind – um Betrug, Geldwäsche, Terrorismus und andere unlautere Aktivitäten zu verhindern. So attraktiv ist der Standort, dass der Schweizerische Bankierverband im Jahr 2018 schätzte , die Schweiz halte 25% aller grenzüberschreitenden Vermögenswerte.
Dieselben Werte und die bereits bestehende Gesetzgebung wurden auch vom Crowdlending übernommen – also dem gemeinsamen Verleihen von Geld mit anderen Co-Investoren unter Umgehung traditioneller Banken, um Risiken zu teilen und gleichzeitig mehr Projekte finanzieren zu können.
Die Schweiz zählt heute zu den am schnellsten wachsenden Crowdlending-Nationen weltweit, und ihre Standards sind mindestens gleichwertig, wenn nicht sogar höher als die Standards jedes anderen Landes. Je strenger die Vorgaben für Plattformen sind, desto besser kann sie umfassende Sicherheit für Kreditnehmende und Investierende gewährleisten. Gleichzeitig können in der Schweiz ansässige Anbieter Kapitalgebern Zugang zu renditestarken Chancen in Märkten bieten, in denen das traditionelle Bankwesen nur eingeschränkt verfügbar ist – insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern.
Der Schweizer Crowdlending-Markt hat sich – auch wenn er auf der Konsumentenseite aufgrund kleinteiliger Regulierung in diesen Bereichen und deutlich geringerer Kreditverfügbarkeit durch traditionelle Banken dort kleiner ist – in den letzten zehn Jahren spürbar weiterentwickelt. 2024 machte Crowdlending den Großteil des Crowdfunding-Volumens des Landes aus und erreichte insgesamt 443 Millionen Euro – mit kontinuierlichem Wachstum bei Konsumentenkrediten (19% gegenüber dem Vorjahr) und stabiler Unternehmensfinanzierung (146 Millionen Euro). Großhandels- und Nischensegmente wie grüne Energie etablieren sich zunehmend als attraktive Optionen für sozial bewusste Finanziers.
Trotz Schwankungen beim gesamten Crowdfunding-Volumen steigt das Engagement der Geldgeber weiter. Rund 280.000 Personen beteiligten sich 2024 an Schweizer Crowdfunding-Kampagnen – ein Plus von 40% gegenüber dem Vorjahr – und unterstreichen das starke Interesse von Privatanlegern an alternativen Finanzierungsformen. Dieses wachsende Engagement spiegelt die Attraktivität von Crowdlending wider: als Möglichkeit, Investments zu diversifizieren, lokale Unternehmen zu unterstützen und an innovativen Projekten teilzuhaben – und das innerhalb eines Marktes, der für Transparenz und finanzielle Stabilität bekannt ist.
Ein führendes regulatorisches Umfeld in der Schweiz
Die Schweiz agiert auf Basis des allgemeinen Finanzrechts und unterliegt der Aufsicht der FINMA, der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht, und hält dabei das Finanzdienstleistungsgesetz, das Finanzinstitutsgesetz sowie die Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche ein.
Organisationen können in diesem Umfeld sicher agieren, ohne direkt Einlagen von der Öffentlichkeit entgegenzunehmen, und nutzen häufig Drittanbieter-Konten zur Abwicklung der Teilnehmergelder. Rechtliche Anforderungen wie getrennte Kundenkonten, Meldepflichten und regelmäßige Prüfungen stellen sicher, dass Gelder geschützt sind, die Interessen der Teilnehmenden priorisiert werden und Plattformen hohe Transparenzstandards einhalten. Diese Maßnahmen schaffen ein vertrauenswürdiges Ökosystem, in dem Finanziers mit Zuversicht an Crowdlending-Projekten teilnehmen können.
Selbstregulierungsorganisationen
Die Schweizer Regierung autorisiert unabhängige SROs, die Aufgabe zu übernehmen, Crowdlending-Organisationen aufzunehmen und zu überwachen – da sie dies für besser geeignet hält als eine direkte staatliche Behörde.
SROs übernehmen mehrere Funktionen, um sicherzustellen, dass Vermittler sicher und transparent arbeiten:
Mitgliedschaft: bestätigt, dass die Plattform die operativen und Compliance-Standards der Organisation erfüllt. SROs führen eine öffentlich zugängliche Liste registrierter Plattformen, damit Investoren die Legitimität prüfen können:
Auditierung: Überwachung regelmäßiger Prüfungen der Mitgliedsplattformen, einschließlich operativer Abläufe, Mittelverwaltung, Kreditnehmerprüfung sowie Einhaltung von AML- und Finanzvorschriften. Diese Audits können sowohl planmäßige als auch außerordentliche Kontrollen umfassen, falls plötzlich auch nur ein kleiner Verdacht ausgelöst wird.
Operative Compliance: Kontrolle interner Compliance-Strukturen – einschließlich Rollen und Verantwortlichkeiten, Berichtslinien und Mitarbeiterschulungen –, um zu bestätigen, dass regulatorische Pflichten in der gesamten Organisation verankert sind.
Prüfung der Berichterstattung: Organisationen müssen vollständige und abrufbare Aufzeichnungen führen, darunter Transaktionsprotokolle, Kreditnehmerakten und interne Richtlinien. SROs prüfen, ob Meldepflichten korrekt, fristgerecht und transparent erfüllt werden.
Durch diese Mechanismen liefern SROs eine zusätzliche Ebene aus Aufsicht und Glaubwürdigkeit, die die FINMA-Überwachung ergänzt und Crowdlending-Plattformen ermöglicht, effizient zu arbeiten und zugleich Finanziers zu schützen. Sie fordern fortlaufend Verbesserungen selbst bei kleinsten Schwachstellen, die später zu Problemen führen könnten – die Organisation behebt diese dann, wodurch ihre Schutzmauer gegen Verstöße und externe Angriffe kontinuierlich gestärkt wird.
Rechtliche Schutzmechanismen sind in mehreren Erlassen verankert, darunter im Bankengesetz (Art. 37D), im Bundesgesetz über Bucheffekten (BEG/FISA, Art. 11a) und im Finanzmarktinfrastrukturgesetz (FMIA, Art. 73). Zusammen verpflichten diese Gesetze Organisationen, klare Trennungen zwischen Anlegervermögen und eigenen Plattformmitteln einzuhalten, Schutz auch für grenzüberschreitende Verwahrstrukturen auszudehnen und sicherzustellen, dass Teilnehmende ihre Rückzahlungsansprüche behalten, selbst wenn eine Plattform den Betrieb einstellt.
Maximale Sicherheit für Investmentchancen in lukrativen Entwicklungsmärkten: Wie typische Zinssätze im Vergleich aussehen
Während die Schweiz eine ideale rechtliche und operative Basis bietet, finden sich viele der attraktivsten Investmentmöglichkeiten in Entwicklungs- und Schwellenmärkten. In diesen Regionen können traditionelle Banken kleinen Unternehmen oder Privatpersonen häufig keine niedrig verzinsten Kredite anbieten. Dadurch entsteht eine Finanzierungslücke, die Crowdlending-Plattformen schließen können: Sie verschaffen Kreditnehmern Zugang zu Kapital und bieten Teilnehmenden gleichzeitig höhere Renditen, als sie in reifen Märkten üblicherweise verfügbar sind.
Beispiele sind Balkanländer wie Albanien, Bosnien und Herzegowina, Nordmazedonien und Serbien, wo die Kreditzinsen für KMU und Privatkredite typischerweise zwischen 7% und 15% liegen – ein Ausdruck höherer Risikoprämien und begrenzten Wettbewerbs. In der baltischen Region, einschließlich Lettland und Litauen, sind die Zinssätze etwas niedriger, aber im Vergleich zu Westeuropa weiterhin erhöht – deutlich über 8%. Diese Werte liegen signifikant über dem Bereich von unter 3%, der bei Schweizer Bankkrediten üblich ist, und schaffen so Chancen für Crowdlending-Investoren, wesentlich attraktivere Renditen zu erzielen und zugleich reale Finanzierungsbedarfe zu bedienen.
Lukrative Geschäftsfelder
Investitionen in diese Märkte ermöglichen zudem geografische und sektorale Diversifikation und helfen, Risiken über verschiedene Regionen und Branchen zu streuen. Crowdlending-Plattformen können ein breites Spektrum an Krediten unterstützen, darunter:
KMU-Finanzierung
Konsumentenkredite
Groß- & Einzelhandel
Projekte für erneuerbare Energien
Initiativen mit sozialer Wirkung
Durch die Kombination aus Stabilität, regulatorischer Aufsicht und Anlegerschutz schweizerischer Anbieter mit dem Wachstumspotenzial sich entwickelnder Volkswirtschaften erhalten Teilnehmende Zugang zu renditestarken, professionell gemanagten Chancen, die sich über traditionelle Bankkanäle nur schwer nachbilden lassen. Daraus entsteht eine Synergie: Investoren profitieren von Märkten mit starkem Wachstum und höheren Renditen, während Plattformen sicher unter dem strengen rechtlichen und regulatorischen Rahmen der Schweiz operieren können.
Maclears innovatives System zur Risikosteuerung und zum Schutz von Investoren
Maclear steht beispielhaft für Wachstum, Schutz und Transparenz. Das Unternehmen arbeitet unter der Aufsicht von PolyReg, einer Schweizer Regulierungsstelle mit 25 Jahren Erfahrung. Hier ist die Mitgliederliste der SRO.
Innovatives AAA-bis-D-Bewertungssystem
Alle Kreditnehmenden werden mit Maclears proprietärem Credit-Scoring-Modell bewertet; für jedes Darlehen sind Sicherheiten erforderlich. Prüfer verifizieren Kreditbeurteilungen, Risikoeinschätzungen und Freigabeprozesse, um Konsistenz und die Einhaltung der Plattformrichtlinien sicherzustellen. Dieser strukturierte Ansatz hat eine starke Erfolgsbilanz ermöglicht – mit nur einem einzigen Ausfall in der Geschichte von Maclear.
Zweistufiger Anlegerschutz
Maclear schützt Investoren mit einem zweistufigen System. Der Vorsorgefonds gleicht vorübergehende Ausfälle bei Zinszahlungen aus und sorgt für planbare Erträge, selbst wenn ein Kreditnehmer in Verzug gerät. Kommt es zu einem Ausfall, fungiert Maclear als Sicherheitenagent und verwaltet verpfändete Vermögenswerte, um den Teilnehmenden das investierte Kapital zurückzuführen. Zusammen verbinden diese Mechanismen Liquiditätsunterstützung und werthaltige Sicherheiten, um Investments abzusichern.
Transparente Kreditkennzahlen
Jedes Projekt liefert detaillierte Kennzahlen – Loan-to-Value (LTV), Verschuldungsgrad (Debt-to-Equity), Credit Scores und stufenbasierte Fortschrittswerte –, damit Investoren Risiko und Rendite präzise beurteilen können.
Inkrementelle Prüfung gekoppelt an Projektmeilensteine
Maclears stufenbasiertes Finanzierungsmodell passt besser zu den Bedürfnissen dieser Unternehmen: Es stellt schrittweise Mittel bereit, die an Projektmeilensteine gekoppelt sind, wobei die Rückzahlung des Kapitals am Ende der Darlehenslaufzeit erfolgt – statt in festen monatlichen Raten. Diese Flexibilität hilft Kreditnehmern beim Cashflow-Management und ermöglicht zugleich, den Projekterfolg zu evaluieren.
Strenge Auswahl von Kreditnehmenden
Auf Produktebene wird das Investorenrisiko durch striktes Borrower-Filtering reduziert – bis zu 90% der Anträge werden abgelehnt.
Hohe Liquidität durch einen Sekundärmarkt
So können Investoren Positionen in laufenden Projekten kaufen und verkaufen. Das ermöglicht einen vorzeitigen Ausstieg, Portfolio-Diversifikation oder den Erwerb kürzer laufender Investmentpositionen.
Boni
Anstatt stark in Marketingplattformen wie Google oder Facebook zu investieren, lenkt das Unternehmen
Ressourcen in Empfehlungsboni und Anreize – und erhöht so die Rendite, ohne die Kosten zu steigern.
Fazit
Die Stellung der Schweiz als globaler Vorreiter im Crowdlending ist das Ergebnis jahrzehntelanger finanzieller Stabilität, strenger rechtlicher Rahmenbedingungen und einer Kultur des Anlegerschutzes. Schweizer Plattformen verbinden die Planbarkeit und Sicherheit des Heimatmarkts mit dem Zugang zu wachstumsstarken, höher rentierenden Chancen in sich entwickelnden Volkswirtschaften – etwa auf dem Balkan, in Südeuropa und im Baltikum –, wo das traditionelle Bankwesen häufig nicht dieselben wettbewerbsfähigen Konditionen bietet.
Durch robuste Regulierung, FINMA-Aufsicht und Selbstregulierungsorganisationen stellen Schweizer Crowdlending-Plattformen sicher, dass Teilnehmergelder getrennt verwahrt, nachverfolgbar und rechtlich geschützt sind – auch in grenzüberschreitenden Konstellationen. Plattformen wie Maclear gehen noch weiter: mit fortschrittlichem Credit Scoring, Sicherheitenmanagement, stufenbasierter Kreditvergabe und einem zweistufigen Schutzsystem, sodass Investoren von attraktiven Renditen profitieren können, ohne Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen.