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Warum die Schweiz in Sachen globales Crowdlending Maßstäbe setzt

Die Schweiz genießt seit Langem den Ruf eines Mekkas der Stabilität und Sicherheit. Zugleich setzt sie für alle, die innerhalb ihrer Grenzen tätig sind, einige der anspruchsvollsten Standards und Anforderungen durch, um Betrug, Geldwäsche, Terrorismus oder andere unlautere Aktivitäten zu verhindern. Das Land erwies sich als so attraktiver Standort, dass der Schweizerische Bankierverband 2018 schätzte , dass sich dort 25% aller grenzüberschreitenden Vermögenswerte befanden. 

Dieselben Werte und die bestehende Gesetzgebung wurden auch vom Crowdlending übernommen – also dem gemeinsamen Verleihen von Geld mit anderen Co-Investoren unter Umgehung traditioneller Banken, um Risiken zu teilen und gleichzeitig mehr Projekte zu finanzieren. 

Die Schweiz gehört heute zu den am schnellsten wachsenden Crowdlending-Nationen der Welt, und ihre Standards entsprechen denen jedes anderen Landes – wenn sie diese nicht sogar übertreffen. Je strenger die Anforderungen an Plattformen sind, desto besser kann sie vollständige Sicherheit für Kreditnehmer und Investoren gewährleisten. Gleichzeitig können in der Schweiz ansässige Anbieter Kapitalanlegern Zugang zu renditestarken Chancen in Märkten bieten, in denen das traditionelle Bankwesen nur eingeschränkt verfügbar ist – insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern.

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Die Crowdlending-Landschaft in der Schweiz

Der Schweizer Crowdlending-Markt – auf der Konsumentenseite zwar kleiner, unter anderem wegen uneinheitlicher Regulierung in diesen Segmenten und deutlich geringerer Kreditverfügbarkeit durch traditionelle Banken – hat sich in den vergangenen zehn Jahren spürbar weiterentwickelt. 2024 machte Crowdlending den Großteil des nationalen Crowdfunding-Volumens aus: insgesamt 443 Millionen Euro, mit stetigem Wachstum bei Konsumentenkrediten (19% im Jahresvergleich) und stabiler Unternehmensfinanzierung (146 Millionen Euro). Großhandel und Nischenbereiche wie grüne Energie entwickeln sich schrittweise zu attraktiven Optionen für sozial verantwortungsbewusste Kapitalgeber.

Trotz Schwankungen beim gesamten Crowdfunding-Volumen steigt die Beteiligung der Finanzierer weiter an. Rund 280.000 Personen nahmen 2024 an Schweizer Crowdfunding-Kampagnen teil – ein Plus von 40% gegenüber dem Vorjahr – und zeigen damit ein starkes Interesse privater Anleger an alternativen Finanzierungsformen. Dieses wachsende Engagement unterstreicht die Attraktivität von Crowdlending als Möglichkeit, Investments zu diversifizieren, lokale Unternehmen zu unterstützen und sich an innovativen Projekten zu beteiligen – in einem Markt, der für Transparenz und finanzielle Stabilität bekannt ist.

Das führende Schweizer Regulierungsumfeld

Die Schweiz agiert auf Basis des allgemeinen Finanzrechts und untersteht der Aufsicht der FINMA (Eidgenössische Finanzmarktaufsicht) sowie den Vorgaben des Finanzdienstleistungsgesetzes, des Finanzinstitutsgesetzes und der Geldwäschereibestimmungen.

Organisationen können in diesem Umfeld sicher operieren, ohne direkt Publikumseinlagen entgegenzunehmen, und nutzen dafür häufig Konten von Drittanbietern zur Abwicklung der Teilnehmergelder. Rechtliche Vorgaben wie segregierte Kundenkonten, Meldepflichten und regelmäßige Prüfungen sorgen dafür, dass Gelder geschützt sind, die Interessen der Teilnehmer im Vordergrund stehen und Plattformen hohe Transparenzstandards einhalten. Diese Maßnahmen schaffen ein vertrauenswürdiges Ökosystem, in dem Kapitalgeber mit hoher Sicherheit an Crowdlending-Projekten teilnehmen können.

Selbstregulierungsorganisationen

Die Schweizer Regierung autorisiert unabhängige SROs, die Aufgabe zu übernehmen, Crowdlending-Organisationen aufzunehmen und zu überwachen – eine Tätigkeit, die aus ihrer Sicht besser geeignet ist als eine direkte staatliche Behörde.

SROs erfüllen mehrere Funktionen, um einen sicheren und transparenten Betrieb der Vermittler zu gewährleisten:

  • Mitgliedschaft bestätigt, dass die Plattform die operativen und Compliance-Standards der Organisation erfüllt. SROs führen eine öffentlich zugängliche Liste registrierter Plattformen, damit Investoren die Legitimität prüfen können:
  • Auditierung: Überwachung regelmäßiger Prüfungen der Mitgliedsplattformen, einschließlich operativer Abläufe, Mittelverwaltung, Kreditnehmerprüfung sowie Einhaltung von AML- und Finanzvorschriften. Diese Audits können sowohl planmäßig als auch außerordentlich erfolgen, wenn plötzlich auch nur ein kleiner Anlass zur Sorge entsteht.
  • Operative Compliance: Überprüfung interner Compliance-Strukturen – einschließlich Rollen und Verantwortlichkeiten, Berichtslinien und Schulungen – um sicherzustellen, dass regulatorische Pflichten in der gesamten Organisation verankert sind.
  • Prüfung von Berichten: Organisationen müssen vollständige und abrufbare Unterlagen vorhalten, darunter Transaktionsprotokolle, Kreditnehmerakten und interne Richtlinien. SROs überprüfen, ob Berichtspflichten korrekt, fristgerecht und transparent erfüllt werden.

Über diese Mechanismen schaffen SROs eine zusätzliche Ebene von Aufsicht und Glaubwürdigkeit, die die FINMA-Kontrolle ergänzt und Crowdlending-Plattformen einen effizienten Betrieb bei gleichzeitigem Schutz der Kapitalgeber ermöglicht. Sie verlangen fortlaufend Verbesserungen selbst bei kleinsten Schwachstellen, die irgendwann zu Problemen führen könnten; die Organisation behebt diese dann und verstärkt so kontinuierlich ihre Schutzmauer gegen Verstöße und externe Angriffe.

Rechtliche Schutzmechanismen sind in mehreren Gesetzen verankert, darunter im Bankengesetz (Art. 37D), im Bundesgesetz über Bucheffekten (BEG/FISA, Art. 11a) und im Finanzmarktinfrastrukturgesetz (FMIA, Art. 73). Zusammen verpflichten diese Regelwerke Organisationen dazu, eine klare Trennung zwischen Anlegervermögen und eigenen Plattformmitteln einzuhalten, Schutz bei grenzüberschreitenden Verwahrstrukturen auszuweiten und Teilnehmern Rückzahlungsrechte zu sichern – selbst wenn eine Plattform den Betrieb einstellt.

Maximale Sicherheit für Anlagechancen in lukrativen Entwicklungs- und Schwellenmärkten: So unterscheiden sich typische Zinssätze

Während die Schweiz eine ideale rechtliche und operative Basis bietet, finden sich viele der attraktivsten Investmentchancen in Entwicklungs- und Schwellenländern. In diesen Regionen können traditionelle Banken kleinen Unternehmen oder Privatpersonen häufig keine niedrig verzinsten Kredite anbieten. Dadurch entsteht eine Finanzierungslücke, die Crowdlending-Plattformen schließen können: Kreditnehmer erhalten Zugang zu Kapital, während Teilnehmer höhere Renditen erzielen können, als sie in reifen Märkten typischerweise verfügbar sind.

Beispiele sind Balkanländer wie Albanien, Bosnien und Herzegowina, Nordmazedonien und Serbien, wo die Kreditzinsen für KMU und Privatkreditnehmer meist zwischen 7% und 15% liegen – ein Spiegel höherer Risikoprämien und geringer Konkurrenz. Im Baltikum, einschließlich Lettland und Litauen, sind die Sätze etwas niedriger, aber im Vergleich zu Westeuropa weiterhin erhöht – deutlich über 8%. Diese Werte liegen erheblich über dem unter 3%-Bereich, der bei Schweizer Bankkrediten üblich ist. Dadurch ergeben sich für Crowdlending-Investoren Chancen auf wesentlich attraktivere Renditen – bei gleichzeitiger Deckung realer Finanzierungsbedarfe.

Liniendiagramm, das zeigt, wie Rumäniens jährliche Inflationsrate bei 16,8% ihren Höchststand erreicht und der geldpolitische Leitzins der BNR zwischen Januar 2020 und Juli 2023 auf 7% steigt – ein Beispiel für das höhere Zinsumfeld, das für sich entwickelnde Balkanmärkte typisch ist, in denen Crowdlending-Plattformen wettbewerbsfähige Anlagerenditen bieten

Lukrative Geschäftsfelder

Investitionen in diese Märkte ermöglichen zudem eine geografische und sektorale Diversifikation und helfen, Risiken über verschiedene Regionen und Branchen zu streuen. Crowdlending-Plattformen können ein breites Spektrum an Krediten unterstützen, darunter: 

  • KMU-Finanzierung
  • Konsumentenkredite
  • Großhandel & Einzelhandel
  • Projekte im Bereich erneuerbare Energien
  • Social-Impact-Initiativen

Durch die Kombination aus Stabilität, regulatorischer Aufsicht und Anlegerschutz bei in der Schweiz verankerten Strukturen mit dem Wachstumspotenzial sich entwickelnder Volkswirtschaften erhalten Teilnehmer Zugang zu renditestarken, gut gemanagten Chancen, die sich über traditionelle Bankkanäle nur schwer nachbilden lassen. Daraus entsteht eine Synergie: Investoren profitieren von Exposure zu Märkten mit hohem Wachstumspotenzial und höheren Renditen, während Plattformen unter dem strengen Schweizer Rechts- und Regulierungsrahmen sicher operieren können.

Maclears innovatives System zur Risikosteuerung und zum Schutz von Investoren

Maclear steht beispielhaft für Wachstum, Schutz und Transparenz. Das Unternehmen arbeitet unter der Aufsicht von PolyReg, einer Schweizer Regulierungsstelle mit 25 Jahren Erfahrung. Hier ist die Mitgliederliste der SRO.

Innovatives AAA-bis-D-Bewertungssystem

Alle Kreditnehmer werden mithilfe des firmeneigenen Credit-Scoring-Modells von Maclear bewertet; für jeden Kredit sind Sicherheiten erforderlich. Prüfer verifizieren Kreditbeurteilungen, Risikoeinschätzungen und Genehmigungsprozesse, um Konsistenz und die Einhaltung der Plattformrichtlinien sicherzustellen. Dieser strukturierte Ansatz hat eine starke Erfolgsbilanz ermöglicht – mit nur einem einzigen Ausfall in der Geschichte von Maclear.

Zweistufiger Anlegerschutz

Maclear schützt Investoren mit einem zweistufigen System. Der Provision Fund glättet temporäre Ausfälle bei Zinszahlungen und sorgt so für planbare Erträge, selbst wenn ein Kreditnehmer sich verspätet. Kommt es zu einem Ausfall, agiert Maclear als Sicherheitenagent, verwaltet verpfändete Vermögenswerte und versucht, das investierte Kapital für die Teilnehmer zurückzuholen. Zusammen verbinden diese Mechanismen Liquiditätsunterstützung mit werthaltigen Sicherheiten, um Investments abzusichern.

Transparente Kreditkennzahlen

Jedes Projekt stellt detaillierte Kennzahlen bereit – Loan-to-Value (LTV), Debt-to-Equity-Quoten, Credit Scores und phasenbasierter Fortschritt – damit Investoren Risiko und Rendite präzise einschätzen können. 

Schrittweises Screening an Projektmeilensteine gekoppelt

Das phasenbasierte Finanzierungsmodell von Maclear passt besser zu den Bedürfnissen dieser Unternehmen: Es stellt inkrementelle Finanzierung bereit, die an Projektmeilensteine gekoppelt ist, und sieht die Rückzahlung des Kapitals am Ende der Laufzeit vor – statt in festen monatlichen Raten. Diese Flexibilität hilft Kreditnehmern, ihren Cashflow zu steuern, während zugleich der Projekterfolg bewertet wird.

Strenge Kreditnehmerauswahl

Auf Produktebene wird das Investorenrisiko durch striktes Borrower-Filtering reduziert; bis zu 90% der Anträge werden abgelehnt.

Hohe Liquidität über einen Sekundärmarkt

So können Investoren Positionen in laufenden Projekten kaufen und verkaufen. Das ermöglicht einen vorzeitigen Ausstieg, Portfolio-Diversifikation oder den Erwerb kürzer laufender Investmentpositionen.

Boni

Anstatt viel Geld für Marketingplattformen wie Google oder Facebook auszugeben,

lenkt das Unternehmen Ressourcen in Empfehlungsboni und Anreize – und erhöht so die Rendite, ohne die Kosten zu steigern. 

Fazit

Die Rolle der Schweiz als globaler Spitzenreiter im Crowdlending ist das Ergebnis jahrzehntelanger finanzieller Stabilität, strenger Rechtsrahmen und einer Kultur des Anlegerschutzes. Schweizer Plattformen verbinden die Planbarkeit und Sicherheit des Heimmarkts mit dem Zugang zu wachstumsstarken, renditestärkeren Chancen in Entwicklungs- und Schwellenländern – etwa auf dem Balkan, in Südeuropa und im Baltikum –, wo das traditionelle Bankwesen oft nicht dieselben wettbewerbsfähigen Konditionen bietet.

Dank robuster Regulierung, FINMA-Aufsicht und Selbstregulierungsorganisationen stellen Schweizer Crowdlending-Plattformen sicher, dass Teilnehmergelder getrennt geführt, nachvollziehbar und rechtlich geschützt sind – auch in grenzüberschreitenden Konstellationen. Plattformen wie Maclear gehen noch einen Schritt weiter: mit fortschrittlichem Credit Scoring, Sicherheitenmanagement, phasenbasiertem Lending und einem zweistufigen Schutzsystem, das Investoren attraktive Renditen ermöglicht, ohne bei der Sicherheit Abstriche zu machen.

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