Investieren Sie mehr als 500€ und gewinnen Sie viel! Garantierte Boni
+ Eine riesige Verlosung →
Back to Blog

P2P-Kredite in der Schweiz 2026 — Regulierung & Steuern

P2P-Kreditvergabe in der Schweiz funktioniert über die Mitgliedschaft in einer Selbstregulierungsorganisation (SRO) und nicht über eine Banklizenz. Der Rahmen wird von der FINMA beaufsichtigt, und Plattformen agieren als Vermittler im Nichtbankensektor in Übereinstimmung mit diesem Rahmen. Die Steuererklärung liegt in der Verantwortung des Investors, die Gelder werden vorübergehend verwahrt, und die Rendite ist nicht garantiert.

In This Article

Was ist P2P-Kreditvergabe in der Schweiz?

P2P (Peer-to-Peer)-Kreditvergabe oder „Crowdlending“ ist ein Prozess, der die Personen, die Geld leihen, mit den Personen verbindet, die es verleihen (Investoren), und der nicht die Beteiligung traditioneller Finanzinstitute wie Banken erfordert.

Crowdlending in der Schweiz funktioniert in einer stabilen Rechtsordnung mit hohen Standards an Vertrauen und Transparenz. Der zentrale Rechtsrahmen für jeden Nichtbanken-Intermediär ist das Geldwäschereigesetz (GwG). Das Gesetz erzwingt einen Rahmen aus Compliance-Verfahren und Schutzmaßnahmen, um die Transparenz jedes Nichtbanken-Intermediärs sicherzustellen.

Schweizer Rechtsverträge wie die in Artikel 401 des Schweizerischen Obligationenrechts definierte Abtretungsmethode stellen sicher, dass im Falle einer Insolvenz einer Plattform der Kreditnehmer dem einzelnen Kreditgeber weiterhin Gelder schuldet. Diese vertragliche Klarheit und Durchsetzungsstärke machen die P2P-Landschaft der Schweiz berechenbar.

Die SRO PolyReg ist eine Selbstregulierungsorganisation, die die als Mitglieder des Vereins angeschlossenen Finanzintermediäre überwacht, indem sie ihre Mitglieder kontrolliert. Als SRO agiert PolyReg innerhalb des von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) beaufsichtigten Rahmens.

Ist P2P-Kreditvergabe in der Schweiz reguliert?

Schweizer Aufsichtskette für P2P-Kreditvergabe Die FINMA, die nationale Regulierungsbehörde, beaufsichtigt indirekt die PolyReg SRO. Die PolyReg SRO gewährt Maclear, einem Finanzintermediär, die Mitgliedschaft und überwacht ihn. Maclear verbindet Investoren und Kreditnehmer über Forderungsabtretung. FINMA Nationale Regulierungsbehörde (CH) PolyReg SRO Selbstregulierungsorg. Maclear Finanzintermediär Investoren Kreditnehmer indirekte Aufsicht Mitgliedschaft Überwachung Forderungs- abtretung
Aufsichtskette im Schweizer SRO-Modell. Die FINMA-Aufsicht über Maclear ist indirekt, über die Mitgliedschaft bei der PolyReg SRO; Maclear besitzt keine FINMA-Lizenz.

Die P2P-Kreditvergabe in der Schweiz funktioniert nach einem SRO-Modell, das den Regulierungsrahmen für das Schweizer Crowdlending festlegt. Es basiert auf den Selbstregulierungsorganisationen (SROs) und den Finanzintermediären. Eine Selbstregulierungsorganisation (SRO) ist eine Einrichtung, die die Sorgfalts- und Compliance-Anforderungen nach dem GwG definiert, angeschlossene Mitglieder überwacht und sicherstellt, dass die Intermediäre diese einhalten. Die angeschlossenen Mitglieder (Intermediäre) müssen beim Erheben, Speichern oder Auswerten sensibler Finanzdaten der Kreditnehmer oder der Kreditgeber das Schweizer Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) strikt einhalten.

PolyReg ist eine der in der Schweiz tätigen SROs mit Sitz in Zürich. Zu den Aufgaben von PolyReg gehört die Aufsicht über die Finanzintermediäre hinsichtlich der Einhaltung von AML-, KYC- und DSGVO-Vorschriften.

Die Mitgliedschaft bei PolyReg erlaubt es Finanzintermediären, Plattformen wie Maclear, legal im Nichtbankensektor tätig zu sein. Ein Audit durch eine unabhängige Schweizer Gesellschaft wird jährlich durchgeführt, um die vollständige Transparenz der SRO sicherzustellen.

Die FINMA ist eine nationale Regulierungsbehörde und eine Behörde, innerhalb deren Rahmens die SROs tätig sind. Die FINMA übt eine indirekte Aufsicht über die SROs aus.

Maclear ist ein Finanzintermediär, der über den Rahmen der SRO PolyReg einer indirekten FINMA-Aufsicht unterliegt. Maclear ist in und von der Schweiz aus tätig.

Schweizer Vorschriften unterstellen P2P-Kredite dem Finanzdienstleistungsgesetz und dem Finanzinstitutsgesetz, klassifizieren sie als Wertpapiere und verlangen, dass den Investoren detaillierte Informationen zu Offenlegung und Risiko bereitgestellt werden. Darüber hinaus gibt es regulatorische Grenzen, die alle Finanzintermediäre einhalten sollten. Zu diesen Vorschriften gehören:

- Schwellenwert von 1 Million CHF für den Gesamtbetrag der Finanzierung. Nach Überschreitung des Schwellenwerts wird die Anforderung einer FINMA-Lizenz automatisch.

- 60-Tage-Grenze für das Halten von Investorengeldern. Eine Überschreitung der Grenze würde die Gelder rechtlich als Publikumseinlagen qualifizieren.

Wie ist P2P-Crowdlending in der Schweiz reguliert?

Crowdlending in der Schweiz beruht auf Transparenz- und Compliance-Verfahren, die innerhalb eines SRO-Modells festgelegt sind.

SROs schaffen den tatsächlichen Rahmen für die Durchführung von Compliance-Prüfungen, gewährleisten die Registrierung und Aufsicht der Finanzintermediäre im Nichtbankensektor und erzwingen das obligatorische jährliche Audit zur Wahrung der Transparenz.

Was ist eine SRO in der Schweizer Finanzregulierung?

Eine Selbstregulierungsorganisation ist die juristische Person, die für die Aufsicht über die Finanzintermediäre in der Schweiz verantwortlich ist, indem sie deren Einhaltung der AML-, KYC- und DSGVO-Richtlinien sicherstellt.

SROs wie PolyReg führen die Überwachung der Mitglieder durch und definieren Sorgfaltsstandards. Das Hauptziel ist sicherzustellen, dass alle Mitglieder in der Rechtsordnung der Schweiz legal tätig sein können.

Wird Maclear von der FINMA beaufsichtigt?

Nein, Maclear wird nicht direkt von der FINMA beaufsichtigt.

Stattdessen unterliegt Maclear einer indirekten Aufsicht durch eine Mitgliedschaft bei der SRO PolyReg. PolyReg agiert innerhalb eines von der FINMA beaufsichtigten Rahmens und stellt sicher, dass alle Plattformen wie Maclear die von der nationalen Regulierungsbehörde definierten Schweizer Compliance-Standards einhalten.

Schweizer Regulierung im Vergleich zum EU-ECSP-Rahmen

Schweizer SRO-Modell vs. EU-ECSP-Rahmen — auf einen Blick.
KriteriumSchweizer SRO-ModellEU-ECSP-Regulierung
GeltungsbereichSchweiz (national)EU-weit, einheitliche Zulassung in allen Mitgliedstaaten
RechtsgrundlageGwG + Finanzdienstleistungs- / Finanzinstitutsgesetz; SRO-RegelnVerordnung (EU) 2020/1503 (ECSP)
Aufsicht / DurchsetzungSROs (z. B. PolyReg), indirekt von der FINMA beaufsichtigtNationale zuständige Behörden (NCAs) je Mitgliedstaat
Öffentliches RegisterSRO-MitgliederregisterGeführt von der ESMA
Finanzierungsreferenz pro ProjektSchwellenwert von CHF 1.000.000 löst eine FINMA-Lizenzpflicht ausBis zu EUR 5.000.000 pro Projektträger über 12 Monate
Gilt direkt in der Schweiz?JaNein — die Schweiz ist kein EU-Mitgliedstaat

ECSP steht für die Verordnung über Europäische Schwarmfinanzierungsdienstleister. Sie bietet einen EU-weiten Zulassungs- und Betriebsrahmen für P2P-Dienste und funktioniert in allen EU-Mitgliedstaaten. Die Verordnung gilt für Kampagnen bis zu 5.000.000 EUR pro Projektträger innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten der Kampagne. Die Verordnung wird durch die Führung eines öffentlichen Registers für alle Anbieter innerhalb der Europäischen Union durch die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) unterstützt.

Die SRO-Lizenzierung funktioniert ähnlich wie die ECSP-Lizenz, jedoch mit spezifischen Schweizer regulatorischen Beschränkungen. Da die Schweiz kein Mitglied der Europäischen Union ist, gelten die ECSP-Vorschriften nicht direkt.

Die SRO-Mitgliedschaft funktioniert ähnlich wie eine ECSP-Zulassung, gilt jedoch unter spezifischen Schweizer Beschränkungen; die beiden Regelwerke sind nicht gleichwertig.

Wie der Anlegerschutz nach Schweizer Recht funktioniert

Die Investoren werden durch das Schweizer Recht geschützt. Insbesondere Artikel 37d des Schweizer Bankengesetzes regelt und definiert die Kontentrennung. Der Artikel besagt, dass Depotwerte von einer Bank oder einem anderen Finanzinstitut getrennt von der Bilanz des Instituts gehalten werden.

Darüber hinaus hält ein Finanzintermediär die Gelder der Investoren nicht dauerhaft. Nach Ablauf einer Finanzierungsperiode wird das Geld an den Kreditnehmer überwiesen. Um einen weiteren Schutz zu gewährleisten, anerkennt das Schweizer Recht das Recht auf die Kapitalforderung des Investors auf der Grundlage eines privatrechtlichen Vertragsrechts. Der Investor autorisiert dieses Recht, und die rechtliche Existenz der Befugnis hängt nicht vom Standort des Schuldners ab.

Maclear verfügt über eine Funktion, die dem Investor im Falle der Insolvenz des Kreditnehmers Schutz bietet. Über den aus marktbasierten Gebühren gebildeten Provision Fund kann der Investor während einer Verzögerung weiterhin Zinsen erhalten; dies garantiert keine Rückzahlung des Kapitals. Als Finanzintermediär agiert Maclear als Wertpapierhalter und kann Sicherheiten verwerten, wobei zurückgeführte Gelder anteilig verteilt werden, um vorübergehende Rückzahlungsschwierigkeiten zu bewältigen. Keiner dieser Mechanismen garantiert einen Kapitalschutz.

Sind meine Gelder geschützt, wenn eine Schweizer Crowdlending-Plattform insolvent wird?

Ja, wenn eine Crowdlending-Plattform in der Schweiz insolvent wird, sind Ihre Gelder geschützt.

Im Falle einer Plattforminsolvenz sind die Kreditnehmer durch die Prämisse geschützt, dass die Verträge durchsetzbar bleiben. Der Kreditvertrag zwischen einem Intermediär und einem Kreditnehmer wird im Falle der Insolvenz des Ersteren nicht ungültig. Viele Plattformen verwalten Kreditauszahlungen und Ratenzahlungen außerdem über Treuhandkonten, die von einem Drittfinanzinstitut verwaltet werden. Im Falle einer Plattforminsolvenz bleiben die Gelder des Kreditnehmers auf einem von der dritten Partei verwalteten Konto sicher.

Wie P2P-Kreditvergabeeinkommen in der Schweiz besteuert wird

Dieser Abschnitt bietet allgemeine Informationen und stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung dar. Die steuerliche Behandlung von P2P-Kreditvergabeeinkommen hängt vom Kanton, dem Wohnsitz und den persönlichen Umständen des Investors ab. Konsultieren Sie einen qualifizierten Schweizer Steuerberater.

P2P-Einkommen gilt im allgemeinen Schweizer Rahmen als Zinseinkommen. Kapitalgewinne für einen Investor in der Schweiz werden in der Regel nicht besteuert, aber die Auslegung und die tatsächliche Regelung hängen von den Regeln des jeweiligen Kantons ab. Das Schweizer System gewährt den Kantonen ein hohes Maß an Steuerautonomie, wodurch sich der Rahmen regional unterscheidet. Auch die Wohnsitzregeln des Investors bestimmen den spezifischen Besteuerungsrahmen in jedem Einzelfall.

Maclear behält keine Steuern ein. Stattdessen melden die Investoren Gewinne und Einkommen selbst. Sie müssen alle Anlageerträge (seien es Dividenden oder Zinsen) in der jährlichen Steuererklärung deklarieren. Die Deklarationen werden jährlich anhand des offiziellen Kursliste der ESTV eingereicht.

Wie wird Zinseinkommen aus P2P-Kreditvergabe in der Schweiz besteuert?

Zinseinkommen aus P2P-Kreditvergabe wird im Allgemeinen als steuerpflichtiges Einkommen behandelt und erfordert, dass ein Investor es in seiner jährlichen Steuererklärung meldet.

Obwohl Kapitalgewinne für private Investoren in der Regel von der Steuer befreit sind, wird jeder Fall einzeln auf der Grundlage der Umstände beurteilt, wie Kanton, Wohnsitz und Steuerstatus des Investors. Aufgrund des hohen Maßes an Autonomie eines Kantons kann jede Region spezifische Meldepflichten und Berechnungsmethoden haben. Daher ist die lokale Steuergesetzgebung ein zu berücksichtigender Punkt.

Wer investieren kann: Rechtsordnungen und Zugang

Grundsätzlich kann jede Person ab 18 Jahren mit einem Schweizer Bankkonto am Schweizer Crowdlending teilnehmen. Nicht-Schweizer Staatsangehörige können investieren, sofern ihre Rechtsordnung grenzüberschreitende P2P-Operationen erlaubt. Der Zugang zu P2P-Investitionen in der Schweiz erfordert obligatorische KYC- und AML-Prüfungen sowie einen gültigen Ausweis.

In der Regel gibt es keine spezifischen Beschränkungen für die jeweilige Rechtsordnung, was bedeutet, dass Investoren aus der EU, dem EWR und dem Vereinigten Königreich an der P2P-Kreditvergabe teilnehmen können, solange sie die üblichen Compliance-Verfahren abschließen. Einige Plattformen können jedoch die Zugänglichkeit von P2P-Operationen auf Einwohner der Europäischen Union und der Schweiz beschränken.

Können Nichtansässige auf einer Schweizer P2P-Kreditvergabeplattform investieren?

Ja, nicht in der Schweiz ansässige Personen können auf einer P2P-Kreditvergabeplattform investieren.

Die Investoren müssen sich Standardprüfungen unterziehen, einschließlich der KYC- und AML-Compliance. In einigen Fällen kann die vom Investor gewählte Plattform die Beantwortung eines Risikobewertungsfragebogens verlangen, um die Glaubwürdigkeit des Investors zu beurteilen.

Wie man eine regulierte P2P-Plattform in der Schweiz auswählt

Compliance, Transparenz und Risikomanagement sind allesamt wesentliche Bedingungen einer regulierten Anlageplattform in der Schweiz. Bei der Auswahl einer bestimmten Plattform können Investoren die folgende Checkliste verwenden, um die zentralen Aspekte der Plattform zu beurteilen:

1) SRO-Mitgliedschaft. Der Finanzintermediär sollte als registriertes Mitglied einer SRO im Nichtbankensektor verifiziert sein, um die Einhaltung der AML-, KYC- und DSGVO-Standards in der Schweizer Rechtsordnung sicherzustellen.

2) Transparenz- und Auditverfahren. Die Plattform sollte sich jährlichen Audits durch eine unabhängige Organisation unterziehen, um die vollständige Transparenz der Operationen sicherzustellen.

3) Klare Offenlegung des Regulierungsrahmens. Die Plattform sollte die klaren Grenzen ihrer Befugnisse und den Status der Einhaltung einer SRO-Regulierung erläutern.

4) Risikomanagement. Ob die durch den Kreditnehmer und die durch die Plattform verursachten Risiken klar unterschieden und getrennt werden. Es lohnt sich zu beurteilen, wie die Plattform diese Risiken durch die Trennung der Gelder eines Investors und durch die Einführung eines Mechanismus zur Bewältigung vorübergehender Rückzahlungsprobleme verwaltet.

5) Entitätssignale und Reputation des Intermediärs. Ein gutes Transparenzsignal wäre, dass die Plattform die Einhaltung der SRO-Regeln hervorhebt sowie eine konsistente und klare Erläuterung der Mechanismen von Transparenz und Vermögensverwaltung. Dies signalisiert Glaubwürdigkeit und eine ordnungsgemäße menschliche Sorgfaltsprüfung.

Maclear hebt sich dadurch hervor, dass es einen genauen Überblick über das SRO-Regulierungsmodell bietet und das verbreitete Missverständnis eines „FINMA-lizenzierten“ Status der Plattform vermeidet. Der Intermediär erläutert den besonderen Rahmen des SRO-Modells und vergleicht es mit dem EU-ECSP-Rahmen anhand eines klaren Satzes von Kriterien, der selten erörtert wird. Maclear unterscheidet zwischen den Risiken der Insolvenz des Kreditnehmers und der Insolvenz der Plattform, indem es angibt, welcher genaue Rechtsrahmen für die Behandlung jedes Falls in der Schweiz gilt. Die Plattform hebt außerdem ihre entitätsspezifischen Merkmale wie die Mitgliedschaft bei der SRO PolyReg und den Provision Fund zum Schutz der Investoren hervor.

Die wichtigsten Erkenntnisse
  • Die P2P-Kreditvergabe in der Schweiz ist durch ein SRO-Modell reguliert, das auf dem Geldwäschereigesetz (GwG) aufbaut, wobei die SROs indirekt von der FINMA beaufsichtigt werden.
  • Die PolyReg SRO registriert und überwacht Finanzintermediäre hinsichtlich der Einhaltung von AML, KYC und DSGVO und verlangt ein jährliches Audit durch eine unabhängige Schweizer Firma.
  • Schweizer P2P-Kredite werden nach dem Finanzdienstleistungsgesetz und dem Finanzinstitutsgesetz als Wertpapiere klassifiziert, mit Offenlegungs- und Risikoinformationsanforderungen.
  • Das SRO-Regime funktioniert ähnlich wie die EU-ECSP-Zulassung, ist aber nicht gleichwertig; ECSP-Regeln gelten in der Schweiz nicht direkt.
  • P2P-Einkommen wird als Zinseinkommen behandelt und selbst deklariert; Kapitalgewinne für private Investoren sind in der Regel befreit, vorbehaltlich Kanton und Wohnsitz.
  • Maclear ist Mitglied der PolyReg SRO, besitzt keine FINMA-Lizenz und betreibt einen Provision Fund und einen Sekundärmarkt, von denen keiner Kapital oder Liquidität garantiert.

FAQ

1) Ist P2P-Kreditvergabe in der Schweiz reguliert?

Ja, die P2P-Kreditvergabe ist in der Schweiz durch ein SRO-Modell reguliert. Das Modell beruht darauf, dass die Selbstregulierungsorganisationen die Finanzintermediäre im Nichtbankensektor registrieren und sicherstellen, dass diese Einrichtungen die AML-, KYC- und DSGVO-Vorschriften einhalten. Die SROs agieren innerhalb des von der nationalen Schweizer Behörde FINMA beaufsichtigten Rahmens.

2) Was ist die PolyReg SRO?

PolyReg ist eine offiziell anerkannte Schweizer SRO für Finanzintermediäre. PolyReg hat seinen Sitz in Zürich und beaufsichtigt die Mitglieder auf der Grundlage des Schweizer Geldwäschereigesetzes (GwG) und des Finanzdienstleistungsgesetzes (FIDLEG) und stellt die Compliance und Transparenz seiner Mitglieder sicher. Es ist ein privater Verein, der indirekt von der FINMA beaufsichtigt wird.

3) Wird Maclear von der FINMA beaufsichtigt?

Nein, Maclear wird nicht von der FINMA beaufsichtigt. Maclear ist ein Finanzintermediär im Nichtbankensektor, der keine FINMA-Lizenz besitzt, aber Mitglied der SRO PolyReg ist. Die Mitgliedschaft bietet eine Aufsicht in den Bereichen Geldwäschereibekämpfung und Sorgfaltspflicht. Um Mitglied der SRO PolyReg zu werden, durchlief Maclear ein mehrstufiges Prüfverfahren, einschließlich einer Prüfung der finanziellen Solvenz, einer Reputationsprüfung und einer Kompetenzprüfung.

4) Wie wird P2P-Kreditvergabeeinkommen in der Schweiz besteuert?

P2P-Kreditvergabeeinkommen wird in der Schweiz als Zinseinkommen behandelt. Kapitalgewinne für private Investoren sind in der Regel von der Besteuerung befreit. Allerdings bestimmen der Kanton, der die Besteuerung des Investors beaufsichtigt, und der Wohnsitz des Investors die Regeln für einen bestimmten Fall. Investoren in der Schweiz sind dafür verantwortlich, eine jährliche Steuererklärung einzureichen, in der sie ihr eigenes Einkommen selbst angeben.

5) Wie ist die Schweizer Crowdlending-Regulierung im Vergleich zum EU-ECSP?

Die Schweizer Crowdlending-Regulierung unterscheidet sich vom EU-ECSP im Geltungsbereich der angewandten Regulierung, im rechtlichen Rahmen, in den regulatorischen Standards und in den regulatorischen Einrichtungen. Das Schweizer Crowdlending ist ein lokaler SRO-Rahmen kombiniert mit nationaler Gesetzgebung, während das EU-ECSP ein EU-weiter einheitlicher Rahmen ist. Die SROs unter der indirekten Aufsicht der FINMA regulieren das Crowdlending in der Schweiz, während die NCAs in jedem EU-Mitgliedstaat für die lokale Durchsetzung des EU-ECSP verantwortlich sind.

6) Können Nichtansässige auf einer Schweizer P2P-Plattform investieren?

Ja, Nichtansässige können auf einer Schweizer P2P-Plattform investieren, sofern sie alle Compliance-Prüfungen, einschließlich AML und KYC, erfolgreich bestanden haben und über einen gültigen Ausweis sowie einen offiziell nachgewiesenen Wohnsitz an ihrem Aufenthaltsort verfügen. Insgesamt gibt es keine Beschränkung für Nichtansässige, die auf einer Schweizer P2P-Plattform investieren; einige Intermediäre können jedoch die Verfügbarkeit der Plattform auf Schweizer und EU-Staatsangehörige beschränken.

7) Verfügt Maclear über eine FINMA-Fintech-Lizenz?

Nein, Maclear verfügt derzeit nicht über eine FINMA-Fintech-Lizenz. Es ist ein Zukunftsplan des Unternehmens, eine solche zu erwerben. Maclear ist derzeit Mitglied der SRO PolyReg und unterliegt jährlichen Audits, die von unabhängigen Organisationen durchgeführt werden, um die Transparenz der Tätigkeit innerhalb des indirekt von der FINMA beaufsichtigten SRO-Rahmens sicherzustellen.

Über Maclear

Die Maclear AG ist eine in der Schweiz ansässige P2P-Kreditvergabe- und Crowdlending-Plattform mit Sitz in der Schweiz. Das Unternehmen ist als Finanzintermediär im Nichtbankensektor tätig und Mitglied der PolyReg SRO, in Übereinstimmung mit den Schweizer Finanzvorschriften, einschließlich AML, KYC und DSGVO. Maclear bietet Privatanlegern und qualifizierten Investoren Zugang zu geprüften Geschäftskreditmöglichkeiten mit integrierter Risikobewertung, einem Provision Fund und einem Sekundärmarkt für Liquidität.

Der Inhalt dieses Artikels dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken. Er stellt keine Anlage-, Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. P2P-Kreditvergabe und Crowdlending-Investitionen bergen ein Risiko eines teilweisen oder vollständigen Kapitalverlusts. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Hinweis auf zukünftige Ergebnisse. Liquidität auf einem Sekundärmarkt ist nicht garantiert. Leser sollten eigene Recherchen durchführen und qualifizierte Berater konsultieren, bevor sie finanzielle Entscheidungen treffen. Die Verfügbarkeit von Produkten und Dienstleistungen kann in bestimmten Rechtsordnungen eingeschränkt sein.

Share Article

Might Be Interested